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WebDAV

WebDAVWebDAV ist die Abkürzung für "Web-Distributing, Authoring and Versioning".
Mit dieser von der IETF Ende 1998 vorgeschlagene Technik soll sich das Publizieren von Internet-Auftritten vereinfachen. WebDAV besteht aus http-Erweiterungen, die einen Standard für den Datenaustausch zwischen Web-Design Programmen und dem Server festlegt. Die bestehenden Lösungen - etwa Microsofts Frontpage - verfolgen einen proprietären Ansatz und müssen daher vom jeweiligen Server unterstützt werden. Mit WebDAV dagegen sollen sich Internet-Dokumente wie lokale Dateien lesen und erstellen lassen. Die neue Technik besteht aus drei Komponenten:

  • Propfind sammelt Daten wie Verfassungsdatum und Autorennamen,
  • Locking verhindert, da¤ mehrere Anwender gleichzeitig an einem Dokument arbeiten, und
  • in den Collections werden alle zentralen Bestandteile einer Website - etwa externe Bilder - gesammelt.
Mit diesen Mitteln ist auch das Bearbeiten von Internet-Auftritten in Arbeitsgruppen einfach möglich. Wenn ein Benutzer am Bearbeiten eines Dokuments ist, wird dieses Dokument für andere Benutzer gesperrt. Selbstverständlich wird die aktuelle Version dieser Seite weiterhin an Besucher ausgeliefert - bis die neue Version gespeichert ist. Dann ist sie auch wieder für die anderen Mitglieder der Arbeitsgruppe verfügbar.

WebDAV lässt sich einfach einrichten. Moderne Web-Design Programme, wie etwa GoLive oder Dreamveaver haben WebDAV-Unterstützung eingebaut. Windows 95/98/2000 und XP hat WebDAV unter einem anderen Namen ebenfalls mit dabei. Für den Macintosh gibt es Goliath als einfach zu bedieneneden Web-Client.

WebDAV - GoLive

In den Einstellungen von Adobe GoLive (ab Version 5) lassen sich die Parameter für WebDAV gleich wie für FTP einstellen. Die Handhabung ist gleich wie bei FTP-Verbindungen. Weitere Auskunft erteilt das Handbuch zu GoLive.

WebADV - GoLive

WebADV - GoLive

WebDAV - Dreamweaver

Dreamweaver bietet ab Version 4 ebenfalls Unterstützung für WebDAV. Problemlos lässt es sich aber erst mit dem Update auf Version 4.01 nutzen. Das Update gibt es bei Macromedia.

Im Menü Site - Sites defineiren... lassen sich die Einstellungen für WebDAV definieren.

WebDAV - Dreamweaver

Neben URL und Benutzername muss auch das Passwort angegeben werden.

WebDAV - Dreamweaver

WebDAV - Windows 95/98/2000 und XP

Für Windows 2000 und XP geht das Einrichten einfach mit einem Assistenten.

Bei Windows 95 und 98 findet man unter dem Icon Arbeitsplatz (My Computer) alle Laufwerke (Floppy, Harddisk, CD) sowie den Webordner.

WebDAV - Windows 95/98/2000

Durch einen Klick auf dieses Icon öffnet sich ein Fenster in das man die Angaben für WebDAV eingibt.

WebDAV - Windows 95/98/2000

Nun erscheint ein neues Icon mit dem Namen der WebDAV Verbindung. Durch einen Klick wird die Verbindung zum Server geöffnet und man kann einfach Dateien dorthin verschieben oder von dort kopieren.

WebDAV - Windows 95/98/2000

WebDAV - Goliath

Goliath für MacOSNach der Eingabe der Daten für WebDAV erscheint der Inhalt des Internet-Auftritts als neues Fenster mit dem man in gewohnter Art und Weise arbeiten kann.

Weitere Informationen in englisch sowie Downloadmöglichkeit für Goliath (ca. 800kB)

WebDAV - Goliath

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Letzte Änderung am 16. May. 2009
Tel. 061 413 90 50