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SPAM- und Virenfilter

Einleitung

Jeder, der eine E-Mail Adresse besitzt, kennt das Problem: Regelmässig kommen E-Mails herein, mit denen man nichts anfangen kann und die für Produkte und /oder Dienstleistungen werben, die einen nicht interessieren. Mails, die man eigentlich nicht will und noch viel weniger angefordert hat.

Gemeinhin werden solche unverlangten Mails als "SPAM" bezeichnet. Solche Mails können nicht nur lästig, sondern durchaus auch noch sehr kostenintensiv sein. Mal abgesehen von der erhöhten Online-Zeit von Privatpersonen, steigt das Volumen der Übertragung bei Providern oder Firmen. In Firmen beschäftigen sich die Mitarbeiter täglich mit den unerwünschten E-Mails. Diese unproduktive Arbeitszeit belegt bestimmt der grösste Anteil der Kosten, die SPAMs verursachen.

Unsere Meinung zu Spaming

Gezielte Werbung an eine Gruppe von Interessenten unterstützen wir und führen wir auch durch. Hingegen möchten wir keinen Internet-Benutzer mit unnötigen Mails belasten. Wir sind der Meinung, dass es andere Marketing-Möglichkeiten als Spaming gibt.
Bei solchen Werbemails (Spams) gehen die Marketingleute von Rücklaufraten von ca. 1% aus. Nehmen wir an, dass die Mail an 1000 Adressen geht, werden 990 nicht beachtet oder zurückgesandt. Dadurch entsteht zusätzlicher Verkehr.

Wie reagieren Provider?

Viele Provider behalten sich das Recht vor, Kunden, die Spaming betreiben, vom Internet zu verbannen. Auch wir unterstützen diese Ansicht und verbieten unseren Kunden das Versenden von Spams. Bei gezielten Mailings an ausgewählte Kunden sind wir Ihnen gerne behilflich.


Das SPAM-Problem

Das im Internet zum Mailtransport verwendete Protokoll (SMTP - Simple Mail Transfer Protocol) baut auf "gute Nachbarschaft" auf. Man hat einen Server, der dazu da ist, Mails von einem Internet-Nutzer anzunehmen und diese dann an den Ziel-Mailserver weiterzuleiten.

Die Intelligenz zum Versenden der Mails liegt also nicht in den Mail-Programmen, sondern nur im Server. Leider sieht das SMTP-Protokoll aber keinerlei Benutzerberechtigung vor. Es gibt zwar Erweiterungen von SMTP, aber aus Kompatibilitätsgründen werden die nur sehr selten eingesetzt. Das bedeutet, dass jeder x-beliebige Rechner seine Mails über einen SMTP Mailserver versenden kann (und darf). Auch sind in den Spezifikationen des Protokolls keinerlei Restriktionen vorgesehen, von wem der Mailserver Mails empfängt bzw. welche er bearbeitet und welche nicht. Normalerweise geht das so weit, dass ein Mailserver die Mails, die nicht für einen seiner Klienten sind, weiterleitet. Und genau dies öffnet den SPAMmern Tür und Tor. Sie suchen sich eine E-Mail Adresse aus (die gar nicht existieren muss), setzen diese als Absender und leiten nun die Werbemail an einen solchen Mailserver. Dieser stellt sie dann zu und der arme Empfänger kann mit der Mail nichts weiter machen, als sie wegzuschmeissen. Der Absender ist falsch (oder nicht existent) und der Rechner, von dem die Mail ursprünglich abgesandt wurde, ist vermutlich irgendein normaler Internet-Nutzer, von denen es weltweit Millionen gibt.

Im Manager zeigt die Statistik den Mailverkehr

Fremde Server

Meistens werden die E-Mails nicht mehr von den Servern der SPAMER versendet, sondern von fremden Servern. Diese wurden geknackt und die Betreiber dieser Server sind oft unwissend.

Was kann DropNet AG für Sie tun?
An dieser Stelle kommen sogenannte Spamfilter zum Einsatz. Der Spamfilter sucht jede eingehende Mail nach bestimmten Merkmalen ab, die für Spam typisch sind. Jedem einzelnen Merkmal ist ein bestimmter Wert zugewiesen. Die Werte der gefundenen Merkmale werden dann zusammengezählt und das Ergebnis im Vorspann der Mail eingetragen. Je mehr Punkte eine Mail erhält, umso warscheinlicher handelt es sich dabei um Spam. Alle E-Mails, die der Server als sicher erkennt, werden direkt gelöscht.

Besonders nervige E-Mails können auf die Blacklist gesetzt werden.

Viren

Viren werden in eine Quarantäne verschoben. In der Mailstatistik werden alle Viren aufgelistet. Sollte eine Mail fälschlicherweise als Virus entfert worden sein, so hat man im Manager auf die Mail inkl. Anhänge Zugriff.

Die Technik

DropNet AG setzt auf den Mailservern Open-Source-Software ein. Diese kostenlosen Programme haben einen hohen Qualitätsstandard. Um diese hohe Zuverlässigkeit zu erreichen, wird ein ganzes Gespann an Software eingesetzt. Die Hauptkomponenten sind MailScanner und Spamassassin. Diese Software liefert aber nur gute Resultate, wenn sie professionell installiert und konfiguriert wurde. Bei DropNet AG wird der Mailserver stündlich aktualisiert. Nur so kann auf die schnellen Ereignisse im Internet reagiert werden. Solche umfangreiche Mailserver benötigen viel Rechenleistung, die durch Sun-Server mit 8 Prozessoren abgedeckt werden. So benötigt die Verabeitung einer Mail normalerweise unter 20 Sekunden. Die Server liefern die E-Mails mit einer enorm hohen Zuverlässigkeit.

Ein paar Zahlen

Der SPAM-Anteil liegt je nach Bekanntheitsgrad einer E-Mail-Adresse zwischen 70% und 99%. Im Durchschnitt filtert der Server 84% aller Mails direkt aus. Dank grösserem Sicherheitsbewusstsein, sind die Viren auf unter 0.1% zurückgegangen.

Es kommen nicht alle Mails durch den SPAM-Filter

In sehr seltenen Fällen erreichen die Mails den Empfänger nicht. Manchmal wird sogar eine E-Mail direkt am Servereingang von DropNet AG abgelehnt. Wir setzen die Blacklist von ix.dnsbl.manitu.net ein. Wenn Ihr Provider oder Ihr Server auf dieser Blackliste erscheint, dann können Sie an DropNet AG keine Mails mehr versenden. Um diesen Umstand zu klären, besuchen Sie die Seite ix.dnsbl.manitu.net und können dort Ihre IP auch wieder austragen lassen. Wenn Ihr Computer mit einem Virus verseucht ist, dann landen Sie vermutlich sehr schnell wieder auf dieser Blacklist. Überprüfen Sie dann Ihren Computer nach Viren.

Was können Sie als Anwender tun?

Sollten Sie eine Mail vermissen, so können Sie bei DropNet AG nachfragen, ob eine solche Mail ausgefiltert wurde. Sie liegen 10 Tage in der "Quarantäne" bevor sie gelöscht werden. Wenn Sie einen oder mehrere POPAccounts bei DropNet AG haben, können Sie für jeden Account ein verschärftes Spam-Filter aktivieren. Dieses Filter klassiert Mails mit einem Wert ab 5 als Spam und legt sie in den Papierkorb. Den Papierkorb können Sie einfach über das Web-Interface mit OpenWebmail lesen. Der Wert 5 hat sich in der Praxis als optimal erwiesen.
Früher hat es sich bewährt, die eigene E-Mail-Adresse möglichst wenig herauszugeben. Als Firma ist das aber sehr kontraproduktiv, weil man ja möglichst vielen Kunden die Kommunikation so einfach wie möglich machen will. Hinzu kommt noch, dass Freunde und Geschäftspartner Ihre E-Mail-Adresse in Online-Adressbücher eintragen. Selbstverständlich werden diese Adressen dann weiterverkauft.

Gesetz in der Schweiz

Seit 1. April 2007 sind unerwünschte SPAM-Mails per Bundesgesetz verboten. Die Geldstrafen können sehr hoch sein. Weitere Infos hier.

SPAM- und Virenfilter sind in jedem Web-Hosting-Angebot der DropNet AG enthalten. Bei POP3 und IMAP Accounts kann eine feinere Definition selber eingestellt werden.


Letzte Änderung am 09. Oct. 2011
Tel. 061 413 90 50